
Umweltverbände in der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe
Die am 8. Oktober 1990 gegründete Internationale Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE) erarbeitet Empfehlungen für die Vertragsparteien. Die IKSE entwickelte sich in den fünfzehn Jahren ihres Bestehens zum wichtigsten Gremium der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit im Bereich des Gewässerschutzes im Einzugsgebiet der Elbe.
Die Delegationen in der IKSE und ihre Arbeitsgruppen setzen sich aus Delegierten von Behörden sowie wissenschaftlichen Institutionen Deutschlands, der Tschechischen Republik und der EU (Vertragsparteien der IKSE) zusammen. Außerdem nehmen Vertreter aus Polen und Österreich sowie aus Nichtregierungsorganisationen (NGOs) an der Arbeit teil.
Der Vorsitz in der Kommission wechselt unter den Vertragsparteien alle drei Jahre. Am 1. Januar 2005 hat die Tschechische Republik die Präsidentschaft übernommen. Präsident der IKSE ist der Vizeumweltminister der Tschechischen Republik Herr RNDr. F. Pojer.
Das Sekretariat der IKSE mit Sitz in Magdeburg unterstützt die Arbeit der Kommission und ihrer Arbeitsgruppen fachlich, sprachlich und organisatorisch-technisch.
Die Ergebnisse der Tätigkeit der IKSE sind in 56 Publikationen dokumentiert. Informationen zur IKSE sind unter www.ikse-mkol.de zu finden oder können direkt vom Sekretariat der IKSE (link zu Kontaktseiten) angefordert werden.
Am 3. und 4. März 2005 fand in Dresden ein IKSE-Seminar statt bei dem der Bericht zur Elbe der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dazu gab es eine Erklärung der Elbe-Umweltminister. Es war die erste Tagung der IKSE, die sich an die interessierte Öffentlichkeit wandte. In Zukunft sollen jährliche Tagungen und Elbe-Foren eingeführt werden, um Verbände und Öffentlichkeit zu informieren.


