Struktur der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe
Im Jahre 2005 wurde eine Optimierung der Struktur der IKSE vorgenommen, um den neuen Anforderungen, vor allem der EG-Wasserrahmenrichtlinie, gerecht zu werden. Themenbereiche, die früher eigenständig bearbeitet wurden, sind teils aufgelöst, teils – auch mit veränderter Ausrichtung – als Expertengruppe (EG), z.B. der Arbeitsgruppe Wasserrahmenrichtlinie (AG WFD) zugeordnet worden. Außerdem befassen sich die Gremien der IKSE nun nur noch mit Themen und Aufgaben, die die internationale Zusammenarbeit (A-Ebene) betreffen. Die B-Ebene, Themen und Aufgaben, die auf nationale und Länderebene begrenzt sind, werden von der Flussgebietsgemeinschaft Elbe (FFG Elbe, link) bearbeitet. In deren Gremien sind die NGOs nicht vertreten und werden nicht beteiligt.
Die fachlichen Schwerpunkte der IKSE liegen auf den Gebieten Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, Hochwasserschutz und Schutz vor unfallbedingten Gewässerbelastungen (siehe Schema oben). Die IKSE unterstützt auch die Arbeit der internationalen Koordinierungsgruppe „EG-Wasserrahmenrichtlinie im Einzugsgebiet der Elbe“ (ICG WFD). In der ICG WFD haben die Vertreter der einzelnen Staaten im Einzugsgebiet der Elbe (Deutschland, Tschechische Republik, Österreich, Polen) im Unterschied zur IKSE, in der die Vertreter Österreichs und Polens den Status von Beobachtern haben, eine gleichberechtigte Stellung.


